all a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z 0-9
Ein nicht-steroidaler entzündungshemmender Wirkstoff, der die Thrombozytenaggregation hemmt.
Verschiedene Formen von akuter myokardialer Ischämie, von instabiler Angina pectoris über Nicht-ST-Hebungsinfarkt bis hin zu ST-Hebungsinfarkt.
Schmerzen im Brustkorb infolge einer unzureichenden Blutversorgung des Herzmuskels.
Ein Wirkstoff, der verhindern soll, dass das Blut gerinnt oder vorhandene Gerinnsel größer werden.
Ein Wirkstoff, der verhindern soll, dass das Blut gerinnt oder vorhandene Gerinnsel größer werden.
Autoimmunantikörper, einschließlich Anticardiolipin-Antikörpern und Lupus-Antikoagulans, die gegen Phospholipid in der Zellmembran gebildet werden. Diese Antikörper können zur Bildung von Blutgerinnseln, zu Fehlgeburt oder zu Schwangerschaftskomplikationen führen, und ihr Vorhandensein wird als Antiphospholipidsyndrom bezeichnet.
Eine Therapie, welche die Bildung von Blutgerinnseln reduziert.
Eine Therapie, welche die Bildung von Blutgerinnseln reduziert.
Eine Aufweitung/Aufblähung eines Abschnitts der Aorta (Aortenaneurysma) oder ein Riss in der Wand der Aorta (Aortendissektion).
Wenn eine Herzklappe sich nicht wieder richtig schließt, sodass Blut in beide Richtungen fließen kann. Auch als Klappeninsuffizienz bezeichnet.
Ein oraler direkter Faktor-Xa-Hemmer (Eliquis®), der für die Vorbeugung venöser Thromboembolien bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenkersatzoperationen, zur Behandlung von tiefer Venenthrombose und Lungenembolie sowie zu deren sekundärer Vorbeugung bei Erwachsenen und zur Vorbeugung von Schlaganfällen und systemischer Embolie bei Erwachsenen mit nicht valvulärem Vorhofflimmern zugelassen ist.
Ein intravenös verabreichter direkter Thrombinhemmer zur Behandlung von Thrombose und deren Prophylaxe bei Patienten mit heparininduzierter Thrombozytopenie.
Störung des normalen Sinusrhythmus des Herzens. Bei einer Arrhythmie sind die elektrischen Impulse, die den Herzrhythmus koordinieren, gestört, sodass das Herz zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig schlägt.
Ein Zustand, bei dem sich die Arterienwand infolge der Einlagerung von Fetten, z. B. Cholesterin, verdickt. Es handelt sich um eine chronische Entzündungsreaktion in der Arterienwand, die von Lipoproteinen niedriger Dichte begünstigt und größtenteils durch die Akkumulierung von Leukozyten, Makrophagen und glatten Gefäßmuskelzellen verursacht wird.
Eine Verdickung der Arterienwand, die aus Cholesterin, Calcium, Zelltrümmern und glatten Gefäßmuskelzellen bestehen kann. Die Plaque kann sich vergrößern und zu einer Verengung der Arterie führen, sodass es zu schwerwiegenden Komplikationen kommt, z. B. zu einem Herzanfall, einem Schlaganfall oder sogar zum Tod.
Die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Arterie als Ergebnis einer Atherosklerose (Einlagerung von Fettstoffen in der Arterie).
Ein orales Antikoagulans in der Prüfphase, bei dem es sich nicht um einen Vitamin-K-Antagonisten handelt und das als direkter Faktor-Xa-Hemmer wirkt.
Ein Mitralklappenersatz aus natürlichem, nicht-synthetischem Gewebe, z. B. eine Schweineherzklappe.
Ein Biomarker (biologischer Marker) ist ein Marker für einen biologischen Zustand, der objektiv gemessen und als Indikator für normale biologische Prozesse, pathogene Prozesse oder pharmakologische Reaktionen auf eine therapeutische Maßnahme bewertet wird. Exemplarische Biomarker in Verbindung mit venöser Thromboembolie sind das D-Dimer und lösliches P-Selektin.
Ein parenteraler reversibler direkter Hemmer (Angiomax®) von Thrombin, der sowohl zirkulierendes als auch gerinnselgebundenes Thrombin und auch die thrombinvermittelte Aktivierung und Aggregation von Thrombozyten hemmt.
Ein Index zur Bestimmung des Schlaganfallrisikos bei Patienten mit Vorhofflimmern, der noch mehr Schlaganfall-Risikofaktoren berücksichtigt als der CHADS2-Score. Das CHA2DS2-VASc-System weist jedem der folgenden Faktoren Punkte zu: Stauungsinsuffizienz/linksventrikuläre Dysfunktion (1 Punkt), Hypertonie (1 Punkt), Alter ≥ 75 Jahre [doppelt] (2 Punkte), Diabetes (1 Punkt), Schlaganfall/transitorische ischämische Attacke/Thromboembolie [doppelt] (2 Punkte) – Gefäßkrankheit (1 Punkt), Alter 65–74 Jahre (1 Punkt) und Geschlecht [weiblich] (1 Punkt).
Ein Index zur Bestimmung des Schlaganfallrisikos bei Patienten mit Vorhofflimmern. Für jeden der folgenden vorhandenen Faktoren wird jeweils ein Punkt vergeben: Stauungsinsuffizienz, Hypertonie, Alter ≥ 75 Jahre und Diabetes mellitus; für Schlaganfall oder transitorische ischämische Attacke in der Vorgeschichte werden jeweils 2 Punkte vergeben.
Eine Erkrankung der Lungengefäße infolge einer Obstruktion der großen Lungenarterien, z. B. bei Lungenembolie. Äußert sich unspezifisch, beispielsweise mit Atemnot unter Belastung, Müdigkeit und Synkope, die überwiegend durch Rechtsherzinsuffizienz bedingt sind.
Krampfartige Schmerzen im Unterschenkel infolge einer Mangeldurchblutung der Beinmuskeln.
Ein Wirkstoff, der an den P2Y12-Rezeptor bindet und dessen Aktivität hemmt, wodurch die Thrombozytenaggregation und die Blutgerinnselbildung reduziert werden. Beispiele sind Thienopyridinverbindungen wie etwa Clopidogrel und Prasugrel.
Eine radiographische Technik, die auch als CT-Aufnahme oder CT bezeichnet wird. Mithilfe eines Computers werden mehrere Röntgenbilder zu einem zweidimensionalen Querschnittbild zusammengestellt. Es gibt folgende Arten der Computertomographie:
Helix/Spiral-CT – Eine Computertomographie-Technologie, bei der die Auflösung aufgrund der helikalen Bewegung höher ist. Die meisten modernen Krankenhäuser setzen Spiral-CT-Scanner ein.
CT-Pulmonalisangiographie – Eine hochempfindliche und spezifische diagnostische Untersuchung, bei der intravenös Kontrastmittel gespritzt wird, um die Lungenarterien darzustellen.
CT-Angiographie – Parallel zur CT-Pulmonalisangiographie werden kontrastverstärkte axiale CT-Bilder aufgenommen („indirekte CT-Angiographie“); das Verfahren wird nicht für sich allein durchgeführt.
Ein oraler direkter Thrombinhemmer (Pradaxa®) mit Zulassung zur Prävention von venösen thromboembolischen Ereignissen bei erwachsenen Patienten nach elektivem chirurgischen Hüft- oder Kniegelenkersatz, zur Behandlung und Sekundärprävention von tiefer Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LE) bei Erwachsenen (nach mindestens 5-tägiger Behandlung mit einem parenteralen Antikoagulans) und zur Prävention von Schlaganfall und systemischer Embolie bei erwachsenen Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern.
Ein niedermolekulares Heparin (Fragmin®).
Ein niedermolekulares Heparinoid (Orgaran®).
Ein Marker für endogene Fibrinolyse, der routinemäßig als diagnostisches Hilfsmittel zum Ausschluss einer tiefen Venenthrombose oder einer Lungenembolie verwendet werden kann.
Eine Krankheit, die von Hyperglykämie infolge einer defekten Insulinproduktion und/oder Insulinwirkung gekennzeichnet ist. Es gibt zwei Hauptformen von Diabetes mellitus: Beim Typ-1-Diabetes sind Betazellen in der Bauchspeicheldrüse geschädigt und bilden nur noch wenig oder gar kein Insulin mehr; beim Typ-2-Diabetes stellt die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug Insulin her oder das gebildete Insulin wirkt nicht ausreichend.
Eine Klasse von Antikoagulanzien, die direkt auf den aktivierten Faktor X (Faktor Xa) in der Gerinnungskaskade wirken und kein Antithrombin als Vermittler benötigen. Beispiele sind Betrixaban, Apixaban, Edoxaban und Rivaroxaban.
Eine Klasse von Antikoagulanzien, die direkt auf Thrombin in der Gerinnungskaskade wirken. Beispiele sind Hirudin, Bivalirudin, Argatroban und Dabigatran.
Gleichzeitige Behandlung mit zwei Plättchenhemmern.
Eine anomale Konzentration von Lipiden oder Lipoproteinen im Blut.
Erschwerte oder mühsame Atmung; Kurzatmigkeit.
Ein Sonogramm zur Ermittlung der Größe und Form des Herzens. Kann verwendet werden, um Ort und Umfang einer Schädigung von Herzgewebe zu ermitteln, um Informationen über die Richtung des Blutflusses, Ejektionsfraktionen zu erhalten und um Thromben im Herzinneren zu erkennen.
Ein Sonogramm zur Ermittlung der Größe und Form des Herzens. Kann verwendet werden, um Ort und Umfang einer Schädigung von Herzgewebe zu ermitteln, um Informationen über die Richtung des Blutflusses, Ejektionsfraktionen zu erhalten und um Thromben im Herzinneren zu erkennen.
Ein oraler direkter Faktor-Xa-Hemmer (USA: Savaysa®, Europa: Lixiana®), der in Japan für die Prävention von venösen thromboembolischen Ereignissen bei erwachsenen Patienten, bei denen eine größere orthopädische Operation durchgeführt wird, und in Japan, Europa und in den USA für die Behandlung und Sekundärprävention von tiefer Venenthrombose und Lungenembolie bei Erwachsenen (nach 5- bis 10-tägiger Behandlung mit einem parenteralen Antikoagulans) und zur Prävention von Schlaganfall bei erwachsenen Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern zugelassen ist.
Eine Bildgebungstechnik zur Aufzeichnung der Depolarisations- und Repolarisationsspannungen des Herzmuskels über die Messung der elektrischen Aktivität über an der Haut befestigte Elektroden. Wird verwendet, um Herzrhythmusstörungen oder eine Herzmuskelschädigung zu erkennen.
Eine im Blut fortgeschwemmte Masse, die das arterielle Kapillarbett an einer von ihrem Ursprungsort weit entfernten Stelle blockieren kann. Wenn sich ein Thrombus von dem Ort seiner Entstehung ablöst, wird er zum Thromboembolus. Wird er während der Wanderung im Blut nicht in kleinere Fragmente unterteilt, kann er in einer anderen Arterie oder Vene zu einer Embolie führen.
Eine im Blut fortgeschwemmte Masse, die das arterielle Kapillarbett an einer von ihrem Ursprungsort weit entfernten Stelle blockieren kann. Wenn sich ein Thrombus von dem Ort seiner Entstehung ablöst, wird er zum Thromboembolus. Wird er während der Wanderung im Blut nicht in kleinere Fragmente unterteilt, kann er in einer anderen Arterie oder Vene zu einer Embolie führen.
Eine im Blut fortgeschwemmte Masse, die das arterielle Kapillarbett an einer von ihrem Ursprungsort weit entfernten Stelle blockieren kann. Wenn sich ein Thrombus von dem Ort seiner Entstehung ablöst, wird er zum Thromboembolus. Wird er während der Wanderung im Blut nicht in kleinere Fragmente unterteilt, kann er in einer anderen Arterie oder Vene zu einer Embolie führen.
Die Bildung oder Entwicklung eines Embolus.
Eine im Blut fortgeschwemmte Masse, die das arterielle Kapillarbett an einer von ihrem Ursprungsort weit entfernten Stelle blockieren kann. Wenn sich ein Thrombus von dem Ort seiner Entstehung ablöst, wird er zum Thromboembolus. Wird er während der Wanderung im Blut nicht in kleinere Fragmente unterteilt, kann er in einer anderen Arterie oder Vene zu einer Embolie führen.
Ein Verfahren, bei dem Verengungen in Venensegmenten (z. B. aufgrund von intraluminalen Vernarbungen und Massen) entfernt werden, um die Zirkulation zu verbessern.
Ein niedermolekulares Heparin (Clexane®, Lovenox®), das intraperitoneal oder intravenös verabreicht wird. Es ist zugelassen für die Prävention und Behandlung von tiefer Venenthrombose und Lungenembolie venösen Ursprungs, insbesondere solcher, die ggf. mit einer orthopädischen oder allgemeinchirurgischen Operation in Zusammenhang stehen; zur Prävention von tiefer Venenthrombose und Lungenembolie bei internistischen Patienten, die aufgrund einer akuten Erkrankung bettlägerig sind; zur Akutbehandlung von instabiler Angina und Nicht-ST-Hebungsinfarkt (kombinierte Anwendung mit Acetylsalicylsäure) und ST-Hebungsinfarkt; und zur Prävention der Thrombusbildung in der extrakorporalen Zirkulation bei der Hämodialyse.
Die Entstehung oder Bildung von Erythrozyten.
(Embolischer Schlaganfall unklarer Ursache) Ein nicht-lakunärer Hirninfarkt ohne proximale arterielle Stenose oder erkannte Kardioemboliequelle; wird auch als kryptogener Schlaganfall bezeichnet.
Die aktive Form von Faktor X; bildet einen Komplex mit dem Faktor Va, Phospholipid und Calcium, um im Laufe der Gerinnungskaskade Prothrombin zu Thrombin umzuwandeln.
Eine Variante des menschlichen Faktor-V-Gens, die mit Hyperkoagulabilität assoziiert ist und in manchen Bevölkerungsgruppen relativ häufig ist. Bei Trägern der Faktor-V-Leiden-Mutation besteht ein moderates Risiko für die Entwicklung von venöser Thromboembolie.
Schnelle unregelmäßige Zuckungen/Kontraktionen von Muskelfasern.
Schnelle unregelmäßige Zuckungen/Kontraktionen von Muskelfasern.
Ein unlösliches filamentöses Protein, das durch die Einwirkung von Thrombin aus Fibrinogen gebildet wird und das Endprodukt der Gerinnungskaskade darstellt; Fibrinproteine verkleben miteinander und bilden so ein Blutgerinnsel.
Ein lösliches Plasmaprotein, das bei der Bildung von Blutgerinnseln über die Gerinnungskaskade von Thrombin zu Fibrin umgewandelt wird.
Ein Prozess, bei dem Thromben von dem Enzym Plasmin abgebaut werden. Primäre Fibrinolyse bezieht sich auf den natürlichen Vorgang des Gerinnselabbaus im Körper, wohingegen sich sekundäre Fibrinolyse auf den medizinischen oder krankheitsinduzierten Abbau von Gerinnseln bezieht.
Ein Prozess, bei dem Thromben von dem Enzym Plasmin abgebaut werden. Primäre Fibrinolyse bezieht sich auf den natürlichen Vorgang des Gerinnselabbaus im Körper, wohingegen sich sekundäre Fibrinolyse auf den medizinischen oder krankheitsinduzierten Abbau von Gerinnseln bezieht.
Ein synthetischer Faktor-Xa-Hemmer (Arixtra®) mit Zulassung zur Prävention von tiefer Venenthrombose und Lungenembolie bei erwachsenen Patienten, die sich einem größeren orthopädischen Eingriff oder einem abdominalen Eingriff unterziehen müssen, zur Prävention von tiefer Venenthrombose und Lungenembolie bei erwachsenen internistischen Patienten, die einem hohen Risiko einer Lungenembolie ausgesetzt sind und wegen einer akuten Erkrankung immobilisiert sind, und zur Behandlung von Erwachsenen mit akuter, symptomatischer, spontaner, oberflächlicher Venenthrombose der unteren Extremitäten ohne begleitende tiefe Venenthrombose.
Gefäßverhärtung (Atherosklerose) aufgrund von Fetteinlagerungen (Plaque oder Atherom). Ein sich daraufhin entwickelnder Gefäßverschluss kann zu einer Mangeldurchblutung lebenswichtiger Organe und Gewebe führen.
Der Vorgang der Bildung eines Blutgerinnsels.
Ein wichtiger Initiator der Blutgerinnung, der im subendothelialen Gewebe und Leukozyten vorhanden ist. Im extrinsischen Gerinnungsweg bindet Gewebefaktor an Faktor VIIa, was zur Aktivierung der Gerinnungsfaktoren IX und X und letztendlich zur Fibrinbildung führt.
Ein Enzym, das durch die Aktivierung von Plasminogen (der inaktiven Vorstufe von Plasmin) die Auflösung eines Blutgerinnsels (Thrombolyse) unterstützt.
Eine anomale Ansammlung von Blut außerhalb eines Blutgefäßes; kann durch die Beschädigung einer Blutgefäßwand und das dadurch bedingte Austreten von Blut in umliegende Gewebe verursacht werden.
Durchblutung, die nicht ausreichend ist, um eine normale Organfunktion zu unterstützen, normalerweise infolge von niedrigem Blutdruck.
Tritt ein, wenn keine adäquate physiologische Funktionsweise des Blutkreislaufs mehr aufrechterhalten werden kann.
Nachweis von freiem Hämoglobin im Urin.
Aufhusten von Blut aus dem Atmungssystem unterhalb der Ebene des Larynx.
Das Studium der Fließeigenschaften des Blutes und seiner Bestandteile (Plasma und Formelemente wie Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten).
Die Ruptur einer Arterie im Gehirn, sodass es zu einer Blutung im oder am Gehirn kommt.
Ein endogenes Polysaccharid, das eine antikoagulative Wirkung ausübt, indem es die Aktivität von Antithrombin verstärkt. Als Arzneimittel ist Heparin als unfraktioniertes Heparin (UFH) oder als niedermolekulares Heparin (NMH) erhältlich.
Eine niedrige Thrombozytenzahl infolge der Verabreichung von Heparin.
Ein Zustand, der auftreten kann, wenn das Herzminutenvolumen nicht ausreicht, um den Bedarf des Körpers und der Lunge zu erfüllen. Wird üblicherweise als Stauungsinsuffizienz bezeichnet. Die Symptome einer Herzinsuffizienz entwickeln sich meistens schnell (akute Herzinsuffizienz), mitunter aber auch allmählich im Zeitverlauf (chronische Herzinsuffizienz).
Eine haltbare künstliche Klappe aus vom Menschen hergestelltem/synthetischem Material.
Das Blutvolumen, das pro Minute von den Herzkammern ausgestoßen wird.
Ein Komplex aus drei myokardialen regulatorischen Proteinen – Troponin I, C und T, die in unterschiedlichen Mengen in der Skelettmuskulatur und im Herzmuskel vorkommen. Zusammen regulieren sie die calciummodulierte Interaktion von Aktin und Myosin. Die Troponinkonzentration ist ein empfindlicher Marker für eine Schädigung des Herzmuskels und verschiedene andere Herzerkrankungen.
Eine anomal erhöhte Konzentration von Homozystein im Blut als Folge eines Mangels an Vitamin B6/B12 und Folsäure.
Anomal erhöhter Blutdruck (das britische National Institute for Health and Care Excellence definiert Hypertonie im Stadium 1 folgenderweise: Blutdruck bei Messung in der Klinik von 140/90 mmHg oder höher und anschließender Durchschnittswert bei der ambulanten Blutdruckkontrolle tagsüber oder bei der Blutdruckkontrolle zu Hause von 135/85 mmHg oder höher).
Eine Verdickung des Herzmuskels, meist der Trennwand (Septum) zwischen den Ventrikeln, unterhalb der Aortenklappe.
Anomal erniedrigter Blutdruck, vor allem in den Arterien des systemischen Blutkreislaufs. Normalerweise definiert als Blutdruck unter 90/60 mmHg.
Eine Gewebestelle, die abstirbt oder abgestorben ist, weil sie von der lokalen Blutversorgung abgeschnitten ist.
Eine therapeutische Technik zur Verbesserung der venösen Zirkulation in den Gliedmaßen bei Patienten mit Risiko für venöse Thromboembolie. Wird in medizinischen Vorrichtungen wie etwa in Luftpumpen, aufblasbaren Stützmanschetten, Handschuhen oder Stiefeln verwendet.
Ein standardisiertes Maß für die Gerinnungsfähigkeit des Blutes, das verwendet wird, um die Antikoagulation bei Patienten unter Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten zu kontrollieren.
Ruptur eines Blutgefäßes im Gehirn, in der Regel in Regionen wie den Basalganglien, dem Zerebellum, dem Hirnstamm oder dem Kortex.
Sauerstoffmangelversorgung eines Organs oder eines Körperteils infolge einer unzureichenden Blutzufuhr.
Sauerstoffmangelversorgung eines Organs oder eines Körperteils infolge einer unzureichenden Blutzufuhr.
Ein Stoff, der ins Blut freigesetzt wird, wenn das Herz geschädigt oder gestresst ist.
Ein Blutgerinnsel aus dem Herzen, das über das Blut in einen anderen Teil des Körpers geschwemmt wurde und dort eine Gefäßobstruktion herbeigeführt hat.
Ein Blutgerinnsel aus dem Herzen, das über das Blut in einen anderen Teil des Körpers geschwemmt wurde und dort eine Gefäßobstruktion herbeigeführt hat.
Ein kardioembolischer Schlaganfall wird durch ein kardiogenes Blutgerinnsel verursacht. Diese Form von Schlaganfall macht ungefähr 20 % aller ischämischen Schlaganfälle aus und ist aufgrund der erheblichen Größe des Embolus auch die schwerste Form.
Ein physiologischer Zustand, bei dem die Organe des Körpers aufgrund einer schwachen Pumpleistung des Herzens nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden und der ohne sofortige medizinische Behandlung meist tödlich verläuft.
Die Wechselbeziehung zwischen Herz, Lunge und Sauerstofftransportkapazität bei einem Patienten.
Ein elektrisches oder medikamentöses Verfahren zur Wiederherstellung eines normalen Sinusrhythmus bei Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern.
Häufig verwendete Technik zur Behebung von kardialen Rhythmusstörungen (z. B. Vorhofflimmern). Dabei wird das Herzgewebe, welches die Rhythmusstörung verursacht, zerstört, wodurch der Sinusrhythmus häufig wieder normalisiert werden kann.
Eine haltbare künstliche Klappe aus vom Menschen hergestelltem/synthetischem Material.
Wenn eine Herzklappe sich nicht wieder richtig schließt, sodass Blut in beide Richtungen fließen kann. Auch als Klappeninsuffizienz bezeichnet.
Wird in Zusammenhang mit Kollagen verwendet oder bedeutet „Kollagen enthaltend“.
Eine Technik, bei der Echtzeit-Ultraschallbildgebung der tiefen Venen mit venöser Kompression kombiniert wird, um eine tiefe Venenthrombose zu diagnostizieren.
Ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von koronaren Herzkrankheiten, bei dem ein Blutgefäß aus einem anderen Teil des Körpers, meist aus der Brust oder dem Bein, ober- und unterhalb der verengten oder blockierten Stelle an die Koronararterie angesetzt wird. Dieses neue Blutgefäß (Transplantat) leitet den Blutfluss an der verengten oder blockierten Stelle in der Koronararterie vorbei.
Eine Verengung oder Blockade der Herzkranzgefäße, meist aufgrund von Atherosklerose.
Wiederherstellung der Blutversorgung von ischämischem Herzgewebe; dabei kommen Methoden wie etwa die chemische Auflösung eines okkludierenden Thrombus, die Gabe von Vasodilatatoren, eine Angioplastie, Katheterisierung oder ein Koronararterien-Bypass zur Anwendung.
Wiederherstellung der Blutversorgung zum Herzen; wird in der Regel durch eine perkutane Koronarintervention oder einen Koronararterien-Bypass durchgeführt.
Die Blutplasmamenge, aus der pro Zeiteinheit Kreatinin beseitigt wird. Wird zur Bewertung der Nierenfunktion eines Patienten verwendet.
Unbekannten Ursprungs.
Ein nicht-lakunärer Hirninfarkt ohne proximale arterielle Stenose oder erkannte Kardioemboliequelle; wird auch als kryptogener Schlaganfall bezeichnet.
Bezieht sich auf den Verschluss einer kleinen Arterie, die Blut in die tiefen Hirnstrukturen leitet.
Ein minimal invasives chirurgisches Verfahren, bei dem ein faseroptisches Instrument durch die Bauchwand eingeführt wird, um die Organe des Abdomens und des Beckenraums direkt darzustellen.
Ein direkter Thrombinhemmer (Refludan®), der angewendet werden kann, wenn Heparine kontraindiziert sind.
Linke obere Kammer des Herzens. Beim normalen Sinusrhythmus wird Blut aus dem linken Vorhof in den linken Ventrikel (linke untere Kammer des Herzens) gepumpt.
Kleine ohrförmige Ausstülpung in der Muskelwand des linken Herzvorhofs, in der sich Thromben bilden können, insbesondere bei Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern, wenn das Blut nicht auf normale, geordnete Weise gepumpt wird.
Die Blutmenge, die bei jedem Herzschlag bzw. kardialen Zyklus durch die Aortenklappe aus dem linken Ventrikel in den systemischen Blutkreislauf gepumpt wird.
Ein Maß für die Pumpenleistung des linken Ventrikels.
Ein lebensbedrohlicher Zustand aufgrund des Verschlusses einer Lungenarterie durch einen Embolus, der meistens aus einer der tiefen Beinvenen stammt.
Eine Bildgebungstechnik, bei der die Magneteigenschaften von Wasserstoff und seine Interaktion mit dem großen externen Magnetfeld und Radiowellen verwendet werden, um detaillierte Bilder des menschlichen Körpers zu erstellen (alternativ auch als Kernspintomographie oder Kernmagnetresonanz oder NMR-Bildgebung bezeichnet).
Eine haltbare künstliche Klappe aus vom Menschen hergestelltem/synthetischem Material.
Eine haltbare künstliche Klappe aus vom Menschen hergestelltem/synthetischem Material.
Eine haltbare künstliche Klappe aus vom Menschen hergestelltem/synthetischem Material.
Die Verwendung einer Kompressionsvorrichtung (z. B. von Kompressionsstrümpfen) zur Erhöhung des venösen Abflusses oder zur Reduzierung einer Blutstase in den Beinvenen.
Ein Zustand, der auftritt, wenn die Mitralklappe während der Ventrikelkontraktion teilweise wieder zurück in den linken Vorhof gleitet. Kann zum Rückfluss von Blut aus dem linken Ventrikel in den linken Vorhof führen.
Wenn eine Herzklappe sich nicht wieder richtig schließt, sodass Blut in beide Richtungen fließen kann. Auch als Klappeninsuffizienz bezeichnet.
Verengung der Mitralklappe, in der Regel krankheitsbedingt, die zu einer Blockade des Blutflusses vom linken Vorhof in den linken Ventrikel führt.
Eine Bewertungsskala zur Beurteilung des Behinderungsgrades bei einem Patienten nach einem Schlaganfall.
Schädigung von Herzgewebe aufgrund einer Blockierung einer Koronararterie oder von Herzkranzgefäßen, sodass der Blutfluss zum Herzen unterbunden ist. Je nach Grad des Verschlusses wird ein Myokardinfarkt klassifiziert als Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI; partieller Arterienverschluss) oder als ST-Hebungsinfarkt (STEMI; vollständiger Arterienverschluss).
Eine Unterform des Vorhofflimmerns, bei der keine Mitralstenose vorliegt und der Patient keine künstlichen Herzklappen hat.
Ein Schlaganfall, der durch eine nicht kardiogene Embolie verursacht worden ist.
Eine Form von Herzinfarkt (Myokardinfarkt), bei dem die Blutzufuhr zum Herzen nur teilweise und nicht vollständig blockiert ist.
Ein endogenes Polysaccharid, das eine antikoagulative Wirkung ausübt, indem es die Aktivität von Antithrombin verstärkt. Als Arzneimittel ist Heparin als unfraktioniertes Heparin (UFH) oder als niedermolekulares Heparin (NMH) erhältlich.
Eine große Vene in der Oberschenkel- und Beckenregion.
Wenn sich das Foramen ovale, eine kleine, lappenartige Öffnung zwischen dem rechten und dem linken Vorhof, die während der fötalen Entwicklung offen ist, nach der Geburt nicht schließt.
Eine Gruppe von Antikoagulanzien, zu denen auch die oralen direkten Faktor-Xa-Hemmer und die oralen direkten Thrombinhemmer zählen.
Ein Wirkstoff, der an den P2Y12-Rezeptor bindet und dessen Aktivität hemmt, wodurch die Thrombozytenaggregation und die Blutgerinnselbildung reduziert werden. Beispiele sind Thienopyridinverbindungen wie etwa Clopidogrel und Prasugrel.
Gefühl eines unregelmäßigen, starken oder schnellen Herzschlags.
Verabreichung eines Arzneimittels auf anderem Weg als in das Magen-Darm-/Verdauungssystem, z. B. durch subkutane, intramuskuläre oder intravenöse Injektion.
Mindestens zwei Episoden von Vorhofflimmern im Wechsel mit einem normalen Sinusrhythmus, die innerhalb von 7 Tagen, meist aber innerhalb von 48 Stunden, nachlassen.
Eine nicht-invasive Bildgebungstechnik zur Beurteilung des Blutflusses.
Ein Zustand, bei dem infolge einer Atherosklerose (Arterienverengung) eine Minderdurchblutung der Extremitäten vorliegt, meist der Beine.
Ein nicht-chirurgisches Verfahren, bei dem ein Katheter in eine verstopfte Koronararterie eingeführt wird, sodass ein Stent gelegt werden kann, um den arteriellen Blutfluss zum Herzgewebe wiederherzustellen.
Prognostische Beurteilungshilfsmittel zur Vorhersage der 30-Tage-Mortalität nach einer akuten symptomatischen Lungenembolie.
Venenentzündung.
Eine Klasse von Arzneimitteln aus pflanzlichen Auszügen und synthetischen Verbindungen, die häufig zur Behandlung einer chronischen Veneninsuffizienz eingesetzt werden. Sie sollen den Venentonus verbessern, die Kapillarpermeabilität stabilisieren und den Abfluss der Lymphe erhöhen.
Ein Blutenzym, welches das Fibrin in Blutgerinnseln abbaut.
Ein Wirkstoff, der die Thrombozytenaggregation und dadurch die Gerinnselbildung und arteriothrombotische Ereignisse hemmt.
Der Zeitraum nach der Entbindung/Geburt und einschließlich der ersten 6 Lebenswochen des Säuglings.
Das Auftreten von Symptomen einer chronischen Veneninsuffizienz als Langzeitkomplikation einer tiefen Venenthrombose. Ein postthrombotisches Syndrom wird durch Venenhochdruck verursacht. Dieser führt zu einem beeinträchtigten Venenrückfluss, Mangeldurchblutung der Wadenmuskulatur und einer gestörten Funktion der Mikrovaskulatur mit verstärkter Gewebepermeabilität.
Ein Thrombozytenhemmer (USA: Effient®; EU: Efient®), der bei kombinierter Anwendung mit Acetylsalicylsäure für die Prävention atherothrombotischer Ereignisse bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom (d. h. instabiler Angina, Nicht-ST-Hebungsinfarkt oder ST-Hebungsinfarkt), die sich einer primären oder verzögerten perkutanen Koronarintervention unterziehen, zugelassen ist.
Ein aus Faktor Xa, Faktor Va, Phospholipiden und Calciumionen gebildeter Komplex. Er katalysiert die Umwandlung von Prothrombin zu Thrombin.
Eine Mutation in dem Gen, das für die Bildung von Prothrombin verantwortlich ist, welche die Gerinnungsneigung des Blutes erhöht.
Ein Zelladhäsionsmolekül, das auf Thrombozyten und Endothelzellen exprimiert wird und als Biomarker für Thrombogenese verwendet werden kann.
Eine progrediente Erkrankung, die auf eine Verengung von Blutgefäßen in der Lunge als auch solcher Blutgefäße, die mit der Lunge verbunden sind, zurückzuführen ist. Sie ist charakterisiert durch einen Erhöhung des Blutdrucks in der Pulmonalarterie und Symptome wie Kurzatmigkeit, Schwindel und Schwäche.
Eine Operation, die durchgeführt wird, um Thromben und Narbengewebe aus den Lungenarterien zu entfernen.
Eine kleine Ausstülpung aus Muskelgewebe aus dem oberen vorderen Teil des rechten Vorhofs.
Ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung des Blutflusses durch das Herz und zur Messung der Drücke in Herz und Lunge.
Wiederherstellung des Blutflusses zu einem Organ oder Gewebe.
Wiederherstellung einer ausreichenden Blutzufuhr und verbesserte Sauerstoffversorgung eines zuvor ischämischen Bereichs.
Ein Ereignis, das im Lauf der Zeit bei einem Patienten mehrmals auftritt. Beispiele sind eine rezidivierende venöse Thromboembolie (in der Form einer tiefen Venenthrombose oder einer Lungenembolie) oder ein rezidivierendes akutes Koronarsyndrom.
Eine anomal beschleunigte Herzfrequenz (Tachykardie) oder eine anomal verlangsamte Herzfrequenz (Bradykardie).
Jegliches Attribut oder Merkmal oder jegliche Situation, durch die sich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Krankheit oder Verletzung bei einer Person erhöht. Transiente Risikofaktoren sind solche, die nur eine Zeit lang vorhanden sind, beispielsweise ein größerer chirurgischer Eingriff, ein Krankenhausaufenthalt und Fernreisen. Beispiele für persistierende (dauerhaft vorhandene) Risikofaktoren sind Krebs und Antiphospholipidsyndrom.
Ein oraler direkter Faktor-Xa-Hemmer (Xarelto®) mit Zulassung für die Prävention von venöser Thromboembolie bei erwachsenen Patienten, bei denen eine elektive Hüft- oder Kniegelenkersatzoperation durchgeführt wird, zur Behandlung von tiefer Venenthrombose und Lungenembolie sowie zu deren sekundärer Prävention bei Erwachsenen, zur Prävention von Schlaganfällen und systemischer Embolie bei Erwachsenen mit nicht valvulärem Vorhofflimmern und zur Prävention atherothrombotischer Ereignisse nach einem akuten Koronarsyndrom bei Erwachsenen mit erhöhten kardialen Biomarkern bei Verabreichung in Kombination mit Acetylsalicylsäure mit oder ohne Clopidogrel.
Eine plötzliche Unterbrechung der Blutzufuhr zum Gehirn. Ein ischämischer Schlaganfall, die häufigste Form, tritt auf, wenn eine Arterie, die dem Gehirn Blut zuführt, blockiert wird, sodass das umliegende Hirngewebe abstirbt.
Normaler Herzrhythmus im Gegensatz zu einer Arrhythmie.
Unterbrechung oder Verlangsamung des Blutflusses.
Anomale Verengung oder Kontraktion eines Gefäßes oder einer Öffnung.
Ein aus einem Drahtgeflecht bestehendes Edelstahlröhrchen, das eine Herzarterie offen hält und verhindert, dass sie sich wieder verengt.
Die Entwicklung eines Thrombus in einer Arterie nach dem Einsetzen eines Stents. Ein Stent ist eine Gefäßstütze, die in erkrankte periphere oder koronare Arterien eingesetzt wird. Mitunter reagiert der Körper jedoch auf den Stent, was zu einer Entzündungsreaktion und danach zu einer Thrombose führt.
Eine Form von Herzinfarkt (Myokardinfarkt), bei dem ein großer Bereich des Herzens infolge des Totalverschlusses einer Koronararterie ernsthaft geschädigt ist.
Der medizinische Begriff für Schwäche oder Ohnmacht, definiert als vorübergehende Bewusstlosigkeit und Verlust des Statotonus, charakterisiert durch schnelles Auftreten, kurze Dauer und spontane Erholung.
Ein anomal beschleunigter Herzrhythmus, bei dem das Herz nicht in der Lage ist, effizient sauerstoffreiches Blut in den Körper zu pumpen.
Anomal beschleunigte Atmung (wird auch als Polypnoe bezeichnet).
Ein Wirkstoff, der an den P2Y12-Rezeptor bindet und dessen Aktivität hemmt, wodurch die Thrombozytenaggregation und die Blutgerinnselbildung reduziert werden. Beispiele sind Thienopyridinverbindungen wie etwa Clopidogrel und Prasugrel.
Chirurgische Exzision eines Thrombus aus einem Blutgefäß.
Ein Enzym, das mehrere, an der Gerinnungskaskade beteiligte Faktoren (die Faktoren V, VIII, XI und XIII) aktiviert und Fibrinogen zu Fibrin umwandelt, was zur Gerinnselbildung führt. Thrombin aktiviert auch Thrombozyten und fördert die Thrombozytenaggregation.
Der Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel, das sich ursprünglich in einem anderen Blutgefäß befand und sich dort gelöst hat.
Der Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel, das sich ursprünglich in einem anderen Blutgefäß befand und sich dort gelöst hat.
Die Gerinnung von Blut oder Thromben verursachend.
Die Auflösung eines Blutgerinnsels.
Die Anwendung von Medikamenten zum Abbauen oder Auflösen von Blutgerinnseln. Ein häufig eingesetztes Thrombolytikum ist Gewebeplasminogenaktivator (TPA).
Eine Störung der Blutgerinnung, durch die sich das Thromboserisiko erhöht. Wird auch als hyperkoagulabler oder prothrombotischer Zustand bezeichnet. Thrombophilien können angeboren (z. B. Protein-C- oder -S-Mangel; Faktor-V-Leiden) oder erworben sein (aufgrund von Faktoren wie etwa fortgeschrittenem Alter, einer Operation oder einer aktiven Krebserkrankung).
Thromboplastinreagenzien werden verwendet, um eine orale Antikoagulationstherapie mit Vitamin-K-Antagonisten bei Patienten mit thromboembolischen Erkrankungen zu kontrollieren.
Die Bildung eines Blutgerinnsels bzw. Thrombus in einem Blutgefäß. Wenn sich das Gerinnsel löst und vom Blutstrom fortgeschwemmt wird und den Blutfluss in einem anderen Gefäß blockiert, entsteht eine Thromboembolie.
Durchführung einer Maßnahme oder Anwendung einer Medikation zur Reduzierung der Wahrscheinlichkeit der Bildung einer Thromboembolie (Blutgerinnsel).
Ein unregelmäßig geformtes, scheibenartiges, kernloses Element im Blut, das an der Blutgerinnung beteiligt ist.
Der Vorgang, bei dem die Aktivierung von Thrombozyten durch Kollagen, mit dem sie aufgrund einer Beschädigung des Endothels in Kontakt gelangen, oder durch Thrombin, das in der Gerinnungskaskade gebildet wird, stattfindet. Daraufhin kommt es auf der Thrombozytenoberfläche zu morphologischen Veränderungen, die die Assemblierung von Gerinnungsfaktoren begünstigen, sodass es zur Thrombozytenaggregation kommt.
Eine Verringerung der Thrombozytenzahl bis unter den unteren Normalwert (meist definiert als 150–450×109/l).
Ein Blutgerinnsel, das sich in einem Blutgefäß oder einer Herzkammer gebildet hat.
Ein Plättchenhemmer (Brilique®), der für die Anwendung zusammen mit Acetylsalicylsäure für die Prävention atherothrombotischer Ereignisse bei erwachsenen Patienten mit akutem Koronarsyndrom zugelassen ist, einschließlich für Patienten unter medikamentösem Management und für Patienten, deren Management durch eine perkutane Koronarintervention oder einen Koronararterien-Bypass erfolgt.
Ein Thrombus in einer tief gelegenen Vene, meist im Bein.
Eine Art von Schlaganfall oder Minischlaganfall, bei dem die Symptome nur kurze Zeit (in der Regel nur wenige Minuten) anhalten und innerhalb von weniger als 24 Stunden reversibel sind.
Diagnostisches Verfahren, bei dem eine Sonde, die Ultraschallwellen aussendet, in die Speiseröhre eingeführt wird, um die Herzfunktion zu beurteilen. Die Schallwellen werden in eine Echokardiogramm-Darstellung des Herzens umgewandelt.
Ein diagnostischer Test, bei dem auf die Brustwand des Patienten ein Ultraschallgerät platziert wird, um ein Bild des Herzens und der großen Gefäße zu erhalten.
Ein diagnostischer Test, bei dem auf die Brustwand des Patienten ein Ultraschallgerät platziert wird, um ein Bild des Herzens und der großen Gefäße zu erhalten.
Ein endogenes Polysaccharid, das eine antikoagulative Wirkung ausübt, indem es die Aktivität von Antithrombin verstärkt. Als Arzneimittel ist Heparin als unfraktioniertes Heparin (UFH) oder als niedermolekulares Heparin (NMH) erhältlich.
Messung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes und der Dauer des Zeitraums bis zum Eintreten der Gerinnung.
Eine Unterform des Vorhofflimmerns, bei der eine Mitralstenose vorliegt oder der Patient eine künstliche Herzklappe hat.
Spasmus (plötzliche Kontraktion) von Blutgefäßen.
Eine in die untere Hohlvene eingesetzte Vorrichtung, die verhindern soll, dass ein Blutgerinnsel in die Lunge eingeschwemmt wird.
Eine Klasse von Arzneimitteln aus pflanzlichen Auszügen und synthetischen Verbindungen, die häufig zur Behandlung einer chronischen Veneninsuffizienz eingesetzt werden. Sie sollen den Venentonus verbessern, die Kapillarpermeabilität stabilisieren und den Abfluss der Lymphe erhöhen.
Zustand, der eine tiefe Venenthrombose (Thrombus in einer tief gelegenen Vene, meist im Bein) und eine Lungenembolie (der Verschluss einer Lungenarterie durch einen Embolus) beschreibt.
Eine Komplikation einer tiefen Venenthrombose, bei der Gefäßklappen in den Beinvenen durch den Thrombus beschädigt worden sind, sodass das Blut in der Vene in die falsche Richtung fließt und unter Umständen die Haut beschädigt.
Ein bildgebendes Verfahren, das üblicherweise durchgeführt wird, um zu überprüfen, ob sich in der Lunge ein Thrombus befindet oder eine Durchblutungsstörung vorliegt (beispielsweise eine Lungenembolie), indem die Zirkulation der Luft (Ventilation) und des Blutes (Perfusion) mithilfe radioaktiver Substanzen in der Lunge dargestellt wird.
Reduzierung der Blutmenge, die bei jeder Kontraktion aus dem Herzen gepumpt wird. Als normal gilt eine Auswurffraktion von ≥ 55 %, ein Wert von ≤ 50 % gilt als verringert (50–55 % ist grenzwertig).
Eine hormonell aktive Komponente des Körperfetts, in welche die weichen inneren Organe des Körpers eingebettet sind.
Ein Medikament, das die Wirkung von Vitamin K blockiert und damit antikoagulativ wirkt. Beispiele sind Warfarin, Acenocoumarol und Phenprocoumon.
Die häufigste Form von kardialer Arrhythmie (unregelmäßigem Herzschlag), die mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfall, Stauungsinsuffizienz und Mortalität einhergeht.
Eine Gruppe von Erkrankungen der Blutgefäße, die das Gehirn versorgen, die häufig durch Bluthochdruck verursacht werden. Beispiele sind Schlaganfall, hämorrhagischer Schlaganfall, Ischämie oder andere Blutgefäßfunktionsstörungen.
Eine Gruppe unterschiedlicher Zellsignalproteine, die von vielen Zellen sezerniert werden und der Kommunikation zwischen Zellen dienen. Es gibt Protein-, Peptid- und Glykoprotein-Zytokine.