VTE bei immobilisierten Patienten

Dieser Abschnitt befasst sich mit der Behandlung von VTE bei immobilisierten Patienten.

  • Immobilisation, ob im Krankenhaus bzw. auf der Intensivstation oder außerhalb des Krankenhauses, erhöht das VTE-Risiko.
  • Selbst bei gesunden Personen kann mangelnde Bewegung zu Venenstau und VTE führen (z. B. bei Langstreckenreisen im Flugzeug).
  • Bei Krankenhauspatienten liegen oftmals mehrere VTE-Risikofaktoren vor, die im Allgemeinen kumulativ wirken.

Daher sollte bei allen Patienten bei der stationären Aufnahme eine Beurteilung des VTE-Risikos erfolgen, und diese Beurteilung sollte bei jeder wesentlichen Veränderung des klinischen Status des Patienten wiederholt werden. VTE ist häufig mit einem kürzlich aufgetretenen Trauma oder einer Operation verbunden, d. h. bei 50–70 % der symptomatischen Fälle, und die meisten Fälle einer tödlichen LE treten bei internistischen Patienten auf (d. h. bei Patienten ohne chirurgischen Eingriff und ohne Trauma).
Prospektive Studien zeigen, dass 10–15 % der hospitalisierten internistischen Patienten mit VTE-Risiko, die keine Thromboseprophylaxe erhalten, eine distale TVT in der Wade entwickeln. Dieselben Studien ergaben in Bezug auf proximale TVT eine Inzidenz von 2–5 % und in Bezug auf LE eine Inzidenz von 0,3–1,5 %.

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