Welches Antikoagulans?

Die nachstehenden Angaben beruhen auf der in Europa oder Großbritannien geltenden Fachinformation und den anderen genannten Literaturverweisen – die zugelassenen Anwendungsgebiete und Empfehlungen in Zusammenhang mit den Arzneimitteln variieren nach Region/Land.

Diese Tabelle ist keine erschöpfende Auflistung, sondern lediglich als Kurzreferenz bestimmt. Vollständige Informationen über die Medikamente sind den geltenden Fachinformationen des jeweiligen Landes zu entnehmen, und der Verschreibung sollte eine fachliche Beurteilung vorausgehen.

Apixabano Eliquis®
Edoxaban Lixiana®
Rivaroxaban Xarelto®
Dabigatrano Pradaxa®
Varfarina Coumadin®
Unfraktioniertes Heparin Nicht verfügbar
Enoxaparin Clexane®/Lovenox®
Dalteparin Fragmin®
Tinzaparin Innohep®
Fondaparinux Arixtra®
Direkter Faktor-Xa-Hemmer
Direkter Faktor-Xa-Hemmer
Direkter Faktor-Xa-Hemmer
Direkter Faktor IIa-Hemmer (Thrombinhemmer)
Vitamin-K-Antagonist
UFH
HBPM
NMH
NMH
Indirekter Faktor-Xa-Hemmer

Prävention von VTE

Apixabano Eliquis®
Edoxaban Lixiana®
Rivaroxaban Xarelto®
Dabigatrano Pradaxa®
Varfarina Coumadin®
Unfraktioniertes Heparin Nicht verfügbar
Enoxaparin Clexane®/Lovenox®
Dalteparin Fragmin®
Tinzaparin Innohep®
Fondaparinux Arixtra®
Approved to use in this indication in EU/UK
Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Prävention von VTE bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenkersatzoperationen

Anwendungsgebiete

Primärprävention von venösen Thromboembolien bei erwachsenen Patienten nach elektivem Erhalt einer Hüft- oder Knietotalendoprothese

Anwendungsgebiete

Prophylaxe von Venenthrombose und LE

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Prävention von VTE, insbesondere VTE in Verbindung mit einer orthopädischen oder allgemeinchirurgischen Operation und bei internistischen Patienten, die aufgrund einer akuten Krankheit bettlägerig sind

Anwendungsgebiete

Nach Bedarf, solange das Thromboserisiko besteht

Anwendungsgebiete

Prävention von VTE, insbesondere VTE in Verbindung mit einer orthopädischen oder allgemeinchirurgischen Operation und bei internistischen Patienten, die aufgrund einer akuten Krankheit bettlägerig sind

Anwendungsgebiete

Prävention von VTE bei Erwachsenen, die sich einer größeren orthopädischen Operation an den unteren Gliedmaßen (z. B. Hüft-/Kniegelenkersatz) oder einer Operation im Bauchraum unterziehen, wenn das Risiko für thromboembolische Komplikationen als hoch eingeschätzt wird (z. B. Krebsoperation), und Patienten mit hohem VTE-Risiko, die aufgrund einer akuten Krankheit immobilisiert sind
Dosis

Dosis

2,5 mg 2 x täglich; erste Dosis 12–24 Stunden nach der Operation

Dosis

Dosis

10 mg 1 x täglich; erste Dosis 6–10 Stunden nach der Operation, sofern eine Hämostase erreicht wurde

Dosis

220 mg 1 x täglich; erste halbe Dosis 1–4 Stunden nach der Operation

Dosis

Zur Erhaltung des INR im therapeutischen Bereich von INR 2,0-3,0 (Zielwert 2,5)

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Keine

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Keine

Dosisanpassungen benötigen

150 mg 1 x täglich bei: Patienten mit KrCl 30–50 ml/min, Patienten unter Begleittherapie mit Verapamil, Amiodaron oder Chinidin, oder Patienten im Alter ≥ 75 Jahre

Dosisanpassungen benötigen

Je nach INR

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Keine

Dosisanpassungen benötigen

Keine

Dosisanpassungen benötigen

Keine

Dosisanpassungen benötigen

1,5 mg 1 x täglich bei Patienten mit KrCl 20–50 ml/min
Dauer

Dauer

32–38 Tage (Hüfte) oder 10–14 Tage (Knie)

Dauer

Dauer

5 Wochen (Hüfte) oder 2 Wochen (Knie)

Dauer

28–35 Tage (Hüfte) oder 10 Tage (Knie)

Dauer

Nach Bedarf, solange das Thromboserisiko besteht

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

7–10 Tage

Dauer

TVT- und LE-Behandlung

Apixabano Eliquis®
Edoxaban Lixiana®
Rivaroxaban Xarelto®
Dabigatrano Pradaxa®
Varfarina Coumadin®
Unfraktioniertes Heparin Nicht verfügbar
Enoxaparin Clexane®/Lovenox®
Dalteparin Fragmin®
Tinzaparin Innohep®
Fondaparinux Arixtra®
Approved to use in this indication in EU/UK
Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Behandlung von TVT und LE und Prävention von erneut auftretender TVT und LE bei Erwachsenen

Anwendungsgebiete

Behandlung von TVT und LE und Prävention von erneut auftretender TVT und LE bei Erwachsenen

Anwendungsgebiete

Behandlung von TVT und LE und Prävention von erneut auftretender TVT und LE bei Erwachsenen

Anwendungsgebiete

Behandlung von TVT und LE und Prävention von erneut auftretender TVT und LE bei Erwachsenen

Anwendungsgebiete

Behandlung von TVT und LE und Prävention von erneut auftretender TVT und LE bei Erwachsenen

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Behandlung von venösen Thromboembolien mit TVT und/oder LE

Anwendungsgebiete

Behandlung von venösen Thromboembolien mit TVT und/oder LE

Anwendungsgebiete

Behandlung von TVT und LE bei Erwachsenen

Anwendungsgebiete

Behandlung von Erwachsenen mit akuter symptomatischer spontaner Thrombose einer oberflächlichen Beinvene ohne begleitende TVT
Dosis

Dosis

10 mg 2 x täglich an den ersten 7 Tagen, anschließend 5 mg 2 x täglich

Dosis

60 mg 1 x täglich nach mindestens 5-tägiger initialer parenteraler Antikoagulation

Dosis

15 mg 2 x täglich an den ersten 21 Tagen, anschließend 20 mg 1 x täglich

Dosis

150 mg 2 x täglich nach mindestens 5-tägiger initialer parenteraler Antikoagulation

Dosis

Die Dosierung in Kombination mit einer parenteralen Antikoagulationstherapie starten; die parenterale Antikoagulation fortsetzen, bis der INR-Wert im therapeutischen Zielbereich von 2,0–3,0 liegt (Zielwert 2,5)

Dosis

Dosis

1,5 mg/kg

Dosis

1,5 mg/kg 1 x täglich

Dosis

175 IE Anti-Faktor-Xa/kg 1 x täglich

Dosis

2,5 mg s.c. 1 x täglich
Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Patienten, die eine 6-monatige Antikoagulationsbehandlung abgeschlossen haben und bei denen eine Therapie zur Prävention eines VTE-Rezidivs längerfristig fortgesetzt werden muss, sollten 2,5 mg 2 x täglich einnehmen

Dosisanpassungen benötigen

30 mg 1 x täglich bei Patienten, auf die mindestens eines der Folgenden zutrifft: KrCl 15–50 ml/min; Körpergewicht ≤ 60 kg; gleichzeitige Anwendung der P-gp-Inhibitoren Cyclosporin, Dronedaron, Erythromycin oder Ketoconazol

Dosisanpassungen benötigen

Nach Tag 21 sollte erwogen werden, eine Dosis von 15 mg 1 x täglich anstelle von 20 mg 1 x täglich anzuwenden, wenn das Blutungsrisiko des Patienten gegenüber dem Risiko eines TVT- oder LE-Rezidivs höher eingeschätzt wird

Dosisanpassungen benötigen

Eine 110mg-Kapsel 2 x täglich bei Patienten ≥ 80 Jahre oder unter Begleitbehandlung mit Verapamil; ggf. auch bei Patienten im Alter von 75–80 Jahren, bei Patienten mit mäßig eingeschränkter Nierenfunktion, bei Patienten mit Gastritis, Ösophagitis oder gastroösophagealer Refluxkrankheit oder bei Patienten mit erhöhtem Blutungsrisiko erwägen

Dosisanpassungen benötigen

Je nach INR

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Nach Gewicht

Dosisanpassungen benötigen

Nach Gewicht

Dosisanpassungen benötigen

Nach Gewicht

Dosisanpassungen benötigen

1,5 mg 1 x täglich bei Patienten mit KrCl 20–50 ml/min
Dauer

Dauer

Mindestens 3 Monate lang, basierend auf den Risikofaktoren für ein VTE-Rezidiv

Dauer

Mindestens 3 Monate lang, basierend auf den Risikofaktoren für ein VTE-Rezidiv

Dauer

Mindestens 3 Monate lang, basierend auf den Risikofaktoren für ein VTE-Rezidiv

Dauer

Mindestens 3 Monate lang, basierend auf den Risikofaktoren für ein VTE-Rezidiv

Dauer

Mindestens 3 Monate lang, basierend auf den Risikofaktoren für ein VTE-Rezidiv

Dauer

Dauer

Mindestens 5 Tage und bis eine angemessene orale Antikoagulation festgelegt worden ist (kann bei bestimmten Patienten, bei denen orale Antikoagulanzien nicht empfohlen werden, z. B. bei Krebspatienten und Schwangeren, für ≥ 3 Monate fortgesetzt werden)

Dauer

Mindestens 5 Tage und bis eine angemessene orale Antikoagulation festgelegt worden ist (kann bei bestimmten Patienten, bei denen orale Antikoagulanzien nicht empfohlen werden, z. B. bei Krebspatienten und Schwangeren, für ≥ 3 Monate fortgesetzt werden)

Dauer

Mindestens 6 Tage und bis eine angemessene orale Antikoagulation festgelegt worden ist (kann bei bestimmten Patienten, bei denen orale Antikoagulanzien nicht empfohlen werden, z. B. bei Krebspatienten und Schwangeren, für ≥ 3 Monate fortgesetzt werden)

Dauer

30–45 Tage

Schlaganfallprävention bei Patienten mit nvVHF

Apixabano Eliquis®
Edoxaban Lixiana®
Rivaroxaban Xarelto®
Dabigatrano Pradaxa®
Varfarina Coumadin®
Unfraktioniertes Heparin Nicht verfügbar
Enoxaparin Clexane®/Lovenox®
Dalteparin Fragmin®
Tinzaparin Innohep®
Fondaparinux Arixtra®
Approved to use in this indication in EU/UK
Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Prävention von Schlaganfall und systemischer Embolie bei erwachsenen Patienten mit nvVHF mit einem oder mehreren Risikofaktoren, zum Beispiel Schlaganfall oder TIA in der Vorgeschichte, Alter ≥ 75 Jahre, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, symptomatische Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse ≥II)

Anwendungsgebiete

Prävention von Schlaganfall und systemischer Embolie bei erwachsenen Patienten mit nvVHF und einem oder mehreren Risikofaktoren, zum Beispiel Stauungsinsuffizienz, Bluthochdruck, Alter ≥ 75 Jahre, Diabetes mellitus, Schlaganfall oder TIA in der Vorgeschichte

Anwendungsgebiete

Prävention von Schlaganfall und systemischer Embolie bei erwachsenen Patienten mit nvVHF und einem oder mehreren Risikofaktoren, zum Beispiel Stauungsinsuffizienz, Bluthochdruck, Alter ≥ 75 Jahre, Diabetes mellitus, Schlaganfall oder TIA in der Vorgeschichte

Anwendungsgebiete

Prävention von Schlaganfall und systemischer Embolie bei erwachsenen Patienten mit nvVHF mit einem oder mehreren Risikofaktoren, zum Beispiel Schlaganfall oder TIA in der Vorgeschichte, Alter ≥ 75 Jahre, Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse ≥ II), Diabetes mellitus oder Bluthochdruck

Anwendungsgebiete

Prävention von Schlaganfall und systemischer Embolie bei erwachsenen Patienten mit nvVHF und einem oder mehreren Risikofaktoren, zum Beispiel Stauungsinsuffizienz, Bluthochdruck, Alter ≥ 75 Jahre, Diabetes mellitus, Schlaganfall oder TIA in der Vorgeschichte

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Dosis

Dosis

5 mg 2 x täglich

Dosis

60 mg 1 x täglich

Dosis

20 mg einmal täglich

Dosis

150 mg 2 x täglich

Dosis

So anpassen, dass der INR-Wert im therapeutischen Bereich (2,0–3,0; Zielwert 2,5) bleibt

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

2,5 mg 2 x täglich bei Patienten mit nvVHF und KrCl 15–29 ml/min oder mindestens zwei der folgenden Charakteristika: Alter ≥ 80 Jahre; Körpergewicht ≤ 60 kg; Serumkreatinin ≥ 1,5 mg/dl (133 µmol/l)

Dosisanpassungen benötigen

30 mg 1 x täglich bei Patienten, auf die mindestens eines der Folgenden zutrifft: KrCl 15–50 ml/min; Körpergewicht ≤ 60 kg; gleichzeitige Anwendung der P-gp-Inhibitoren Cyclosporin, Dronedaron, Erythromycin oder Ketoconazol

Dosisanpassungen benötigen

15 mg 1 x täglich bei Patienten mit KrCl 15–49 ml/min

Dosisanpassungen benötigen

Eine 110mg-Kapsel 2 x täglich bei Patienten ≥ 80 Jahre oder unter Begleitbehandlung mit Verapamil, ggf. auch bei Patienten im Alter von 75–80 Jahren, bei Patienten mit mäßig eingeschränkter Nierenfunktion, bei Patienten mit Gastritis, Ösophagitis oder gastroösophagealer Refluxkrankheit oder bei Patienten mit erhöhtem Blutungsrisiko erwägen

Dosisanpassungen benötigen

Je nach INR

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dauer

Dauer

Langfristig

Dauer

Langfristig

Dauer

Langfristig

Dauer

Langfristig

Dauer

Langfristig

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

Schlaganfallprävention bei Patienten mit valvulärem VHF

Apixabano Eliquis®
Edoxaban Lixiana®
Rivaroxaban Xarelto®
Dabigatrano Pradaxa®
Varfarina Coumadin®
Unfraktioniertes Heparin Nicht verfügbar
Enoxaparin Clexane®/Lovenox®
Dalteparin Fragmin®
Tinzaparin Innohep®
Fondaparinux Arixtra®
Approved to use in this indication in EU/UK
Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Prävention von systemischer Embolisierung bei Patienten mit rheumatischer Herzkrankheit und VHF

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

So anpassen, dass der INR-Wert im therapeutischen Bereich (2,0–3,0; Zielwert 2,5) bleibt

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Je nach INR

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

Langfristig

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

Prävention/Behandlung von ACS

Apixabano Eliquis®
Edoxaban Lixiana®
Rivaroxaban Xarelto®
Dabigatrano Pradaxa®
Varfarina Coumadin®
Unfraktioniertes Heparin Nicht verfügbar
Enoxaparin Clexane®/Lovenox®
Dalteparin Fragmin®
Tinzaparin Innohep®
Fondaparinux Arixtra®
Approved to use in this indication in EU/UK
Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Prävention atherothrombotischer Ereignisse bei erwachsenen Patienten nach einem ACS mit erhöhten kardialen Biomarkern in Kombination nur mit ASS oder mit ASS plus Clopidogrel/Ticlopidin. Die Patienten sollten keinen Schlaganfall/keine TIA in der Vorgeschichte haben

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Behandlung von instabiler Angina und MI ohne Q-Zacken zusammen mit ASS; Behandlung von akutem STEMI, einschließlich bei Patienten, die internistisch oder mit anschließender PCI in Verbindung mit Thrombolytika zu behandeln sind

Anwendungsgebiete

Instabile Angina und MI ohne Q-Zacken: 1 mg/kg s.c. alle 12 Stunden mit oraler ASS (100–325 mg 1 x täglich)

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

2,5 mg 2 x täglich; Einleitung so schnell wie möglich nach Stabilisierung des ACS-Ereignisses (Revaskularisationsverfahren eingeschlossen), frühestens 24 Stunden nach der Aufnahme im Krankenhaus und zu dem Zeitpunkt, an dem eine parenterale Antikoagulationstherapie normalerweise abgesetzt werden würde

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

Dosis

120 IE/kg s.c. alle 12 Stunden (maximal 10.000 IE/12 Stunden)

Dosis

Dosis

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Keine

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Akuter STEMI: Intravenöser Einzelbolus von 30 mg plus 1 mg/kg s.c., dann 1 mg/kg s.c. alle 12 Stunden (bei den ersten beiden Dosen sollte eine Höchstmenge von 100 mg nicht überschritten werden) mit ASS oral (75–325 mg 1 x täglich), sofern nicht kontraindiziert; gegebenenfalls Verabreichung von Enoxaparin zwischen 15 Minuten vor und 30 Minuten nach Beginn der fibrinolytischen Therapie

Dosisanpassungen benötigen

Dosisanpassungen benötigen

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

So lange, wie das Risiko ischämischer Ereignisse gegenüber dem Blutungsrisiko überwiegt. Eine Behandlung über 12 Monate hinaus sollte individuell erwogen werden, da für eine Gabe bis 24 Monate nur begrenzte Daten vorliegen

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

Dauer

Bis zu 8 Tage, es sei denn, es wird eine Revaskularisation durchgeführt, in diesem Fall sollte die Behandlung bis zum Tag der Revaskularisation (PTCA oder CABG) fortgesetzt werden, höchstens jedoch für 45 Tage

Dauer

Dauer

Praktisches Management

Apixabano Eliquis®
Edoxaban Lixiana®
Rivaroxaban Xarelto®
Dabigatrano Pradaxa®
Varfarina Coumadin®
Unfraktioniertes Heparin Nicht verfügbar
Enoxaparin Clexane®/Lovenox®
Dalteparin Fragmin®
Tinzaparin Innohep®
Fondaparinux Arixtra®
Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Regelmäßige Überprüfung der Gerinnung notwendig?

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?


Idarucizumab

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?

Teilweise Protaminsulfat

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?

Teilweise Protaminsulfat

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?

Eine epidurale Anästhesie ist zu vermeiden

Spezifisches rasch wirksames Antidot verfügbar?

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

Rotachrom® anti-Factor Xa assay (quantitative)

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

Kalibrierter Anti-Faktor-Xa-Assay (quantitativ)

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

  • Kalibrierter Anti-Faktor-Xa-Assay (quantitativ)
  • PT with Neoplastin® Plus as reagent (qualitative)

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

  • Kalibrierte dTT (quantitativ)
  • ECT, aPTT (qualitativ)

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

PT/INR

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

TTPa, TT

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

Anti-Faktor-Xa-Assay

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

  • Anti-Faktor-Xa-Assay (quantitativ)
  • aPTT (overdose)

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

Anti-Faktor-Xa-Assay

Messung des Wirkstoffspiegels/der Wirkstoffaktivität mittels

Anti-Faktor-Xa-Assay
Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

3–4

Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

1–2

Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

2–4

Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

0.5–2

Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

24–96

Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

0.5

Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

1–4

Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

Schnell

Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

4–6

Einsetzen der vollen therapeutischen Wirkung (Std.)

2
Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

12

Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

10–14

Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

5–13

Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

13–18

Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

20–60

Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

1–2

Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

4–5

Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

2–4

Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

1.5

Ungefähre Halbwertszeit (Std.)

17–21
Ungefähr renale Ausscheidung (%)

Ungefähr renale Ausscheidung (%)

27

Ungefähr renale Ausscheidung (%)

35

Ungefähr renale Ausscheidung (%)

33

Ungefähr renale Ausscheidung (%)

85

Ungefähr renale Ausscheidung (%)

Vernachlässigbar

Ungefähr renale Ausscheidung (%)

Keine

Ungefähr renale Ausscheidung (%)

Überwiegend

Ungefähr renale Ausscheidung (%)

Überwiegend

Ungefähr renale Ausscheidung (%)

Überwiegend

Ungefähr renale Ausscheidung (%)

64–77%
Nahrungsmittel und Getränke

Nahrungsmittel und Getränke

Mit oder ohne Nahrung einnehmen

Nahrungsmittel und Getränke

Mit oder ohne Nahrung einnehmen

Nahrungsmittel und Getränke

Take 15/20 mg doses with food

Nahrungsmittel und Getränke

Mit oder ohne Nahrung einnehmen

Nahrungsmittel und Getränke

  • Nahrungsmittel mit hohem Vitamin-K-Gehalt können die Wirkung von Warfarin vermindern
  • Größere Mengen Alkohol sind zu vermeiden

Nahrungsmittel und Getränke

Keine Wirkungen

Nahrungsmittel und Getränke

Keine Wirkungen

Nahrungsmittel und Getränke

Keine Wirkungen

Nahrungsmittel und Getränke

Keine Wirkungen

Nahrungsmittel und Getränke

Keine Wirkungen
Ausgelassene Dosis

Ausgelassene Dosis

Die Dosis umgehend nachholen und danach die zweimal tägliche Anwendung fortsetzen

Ausgelassene Dosis

Die Dosis umgehend nachholen und am Folgetag die übliche einmal tägliche Anwendung fortsetzen; die Dosis darf nicht verdoppelt werden

Ausgelassene Dosis

  • Sekundärprävention von ACS (2,5 mg 2 x täglich): Zum nächsten geplanten Zeitpunkt die reguläre Dosis einnehmen
  • VTE-Prävention (10 mg 1 x täglich): Die Dosis umgehend nachholen und am Folgetag die übliche einmal tägliche Anwendung fortsetzen; die Dosis darf nicht verdoppelt werden
  • Akutphase der VTE-Behandlung (15 mg 2 x täglich): Die ausgelassene Dosis umgehend nachholen, sodass die Einnahme von 30 mg pro Tag gewährleistet ist (es können zwei 15mg-Tabletten auf einmal eingenommen werden), am Folgetag die reguläre Einnahme von 15 mg 2 x täglich fortsetzen
  • Sekundärprävention von VTE/Schlaganfallprävention bei nvVHF: (15/20 mg 1 x täglich): Die Dosis umgehend nachholen und am Folgetag die übliche einmal tägliche Anwendung fortsetzen; die Dosis darf nicht verdoppelt werden

Ausgelassene Dosis

  • VTE-Prävention: Am Folgetag die übliche tägliche Anwendung fortsetzen
  • VTE-Behandlung, nvVHF: Eine vergessene Dosis kann bis zu 6 Stunden vor der nächsten geplanten Dosis nachgeholt werden; danach sollte die versäumte Dosis ausgelassen werden
  • Es sollte auf keinen Fall eine doppelte Dosis eingenommen werden

Ausgelassene Dosis

Keine Empfehlung in der Verschreibungsinformation

Ausgelassene Dosis

Keine Empfehlungen verfügbar

Ausgelassene Dosis

Keine Empfehlung in der Verschreibungsinformation

Ausgelassene Dosis

Keine Empfehlungen verfügbar

Ausgelassene Dosis

Keine Empfehlungen verfügbar

Ausgelassene Dosis

  • Die Dosis ist sofort zu verabreichen
  • Keine doppelte Dosis injizieren

  • Kleinere Eingriffe sind bei Wirkstoff-Talkonzentrationen durchführen
  • Wenn möglich, mindestens 24 bzw. 48 Stunden vor einem Eingriff mit niedrigem bzw. mittlerem bis hohem Blutungsrisiko absetzen
  • Anwendung sobald wie möglich fortsetzen, nachdem eine adäquate Hämostase wiederhergestellt worden ist
  • Eine Heparin-Überbrückung ist nicht erforderlich

  • Kleinere Eingriffe sind bei Wirkstoff-Talkonzentrationen durchführen
  • Wenn möglich, mindestens 24 Stunden vor dem Eingriff absetzen
  • Anwendung sobald wie möglich fortsetzen, nachdem eine adäquate Hämostase wiederhergestellt worden ist
  • Eine Heparin-Überbrückung ist nicht erforderlich

  • Kleinere Eingriffe sind bei Wirkstoff-Talkonzentrationen durchführen
  • Wenn möglich, mindestens 24 Stunden vor dem Eingriff absetzen
  • Anwendung sobald wie möglich fortsetzen, nachdem eine adäquate Hämostase wiederhergestellt worden ist
  • Eine Heparin-Überbrückung ist nicht erforderlich

  • Kleinere Eingriffe sind bei Wirkstoff-Talkonzentrationen durchführen
  • Wenn möglich, je nach Nierenfunktion und Blutungsrisiko bei dem Eingriff mindestens 24 Stunden und bis zu 4 Tage vor dem Eingriff absetzen
  • Anwendung sobald wie möglich fortsetzen, nachdem eine adäquate Hämostase wiederhergestellt worden ist
  • Eine Heparin-Überbrückung ist nicht erforderlich

  • Chirurgische Eingriffe ohne Blutungsrisiko können bei INR < 2,5 durchgeführt werden
  • Vor Eingriffen mit einem Risiko schwerer Blutungen sollte Warfarin, wenn möglich, 3 Tage vorher abgesetzt werden
  • Wenn ein chirurgischer Eingriff erforderlich ist und Warfarin nicht 3 Tage vorher abgesetzt werden kann, sollte die Antikoagulation mit niedrig dosiertem Vitamin K aufgehoben werden
  • Die Behandlung kann in der Regel wieder aufgenommen werden, sobald der Patient wieder in der Lage ist, Tabletten zu schlucken
  • Bei Patienten, bei denen das Absetzen der Antikoagulation ein hohes Thromboembolierisiko bedeuten würde, sollte eine Überbrückung mit Heparin erwogen werden

Keine Empfehlungen verfügbar

Bei Patienten, die Heparin als Behandlung (und nicht als Prophylaxe) erhalten, ist eine lokoregionale Anästhesie bei elektiven chirurgischen Verfahren kontraindiziert

Bei Patienten, die Dalteparin als VTE-Behandlung oder bei ACS erhalten, lokale und/oder regionale Anästhesie bei elektiven chirurgischen Verfahren

Eine epidurale Anästhesie ist zu vermeiden

  • Wenn möglich, 24 Stunden vor der Operation absetzen
  • Frühestens 6 Stunden nach dem Verfahren fortsetzen, sobald eine Hämostase erreicht wurde

Wichtige Wechselwirkungen und Gegenanzeigen<\/sup>c<\/sup>

Apixabano Eliquis®
Edoxaban Lixiana®
Rivaroxaban Xarelto®
Dabigatrano Pradaxa®
Varfarina Coumadin®
Unfraktioniertes Heparin Nicht verfügbar
Enoxaparin Clexane®/Lovenox®
Dalteparin Fragmin®
Tinzaparin Innohep®
Fondaparinux Arixtra®
Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

  • Alter < 18 Jahre
  • KrCl < 15 ml/min
  • Schwangerschaft/Stillzeit
  • Lebererkrankung in Verbindung mit einer Koagulopathie
  • Aktive Blutung oder klinisch relevantes Blutungsrisiko
  • Herzklappenprothese/mittelschwere bis schwere Mitralklappenstenose
  • Nach einer Hüftfrakturoperation
  • Patienten mit hämodynamisch instabiler LE

Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

  • Alter < 18 Jahre
  • KrCl < 15 ml/min
  • Schwangerschaft/Stillzeit
  • Lebererkrankung in Verbindung mit einer Koagulopathie
  • Aktive Blutung oder klinisch relevantes Blutungsrisiko
  • Unkontrollierter Bluthochdruck
  • Herzklappenprothese/mittelschwere bis schwere Mitralklappenstenose
  • Patienten mit hämodynamisch instabiler LE

Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

  • Alter < 18 Jahre
  • KrCl < 15 ml/min
  • Alter < 18 Jahre
  • Lebererkrankung in Verbindung mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko, einschließlich zirrhotischer Patienten mit Child-Pugh B/C
  • Aktive Blutung oder klinisch relevantes Blutungsrisiko
  • Herzklappenprothese/mittelschwere bis schwere Mitralklappenstenose
  • Patienten mit hämodynamisch instabiler LE

Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

  • Alter < 18 Jahre
  • KrCl < 30 ml/min
  • Schwangerschaft/Stillzeit
  • Leberinsuffizienz oder Leberkrankheit, die sich voraussichtlich auf die Dauer des Überlebens auswirkt
  • Aktive Blutung oder klinisch relevantes Blutungsrisiko
  • Nach einer Hüftfrakturoperation
  • Herzklappenprothese
  • Patienten mit hämodynamisch instabiler LE

Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

  • Hämorrhagischer Schlaganfall
  • Klinisch bedeutsame Blutung
  • Innerhalb von 72 Stunden nach einer größeren Operation mit einem Risiko schwerer Blutungen
  • Schwangerschaft oder < 48 Stunden postpartum
  • Begleitmedikationen, bei denen Wechselwirkungen zu einem erheblichen Anstieg des Blutungsrisikos führen können

Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

  • Aktive Blutung oder hohes Blutungsrisiko
  • Schwere Thrombozytopenie
  • Heparin-Antikörper

Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

  • Akute bakterielle Endokarditis
  • Aktive schwere Blutung/hohes Risiko einer schweren Blutung, einschließlich eines kürzlich aufgetretenen hämorrhagischen Schlaganfalls
  • Thrombozytopenie bei Patienten mit positivem In-vitro-Aggregationstest im Beisein von Enoxaparin
  • Aktives Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür
  • Lokoregionale Anästhesie bei elektiven chirurgischen Verfahren

Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

  • HIT in der Anamnese (Typ II)
  • Aktives Magen-Zwölffingerdarm-Geschwür
  • Zerebrale Hämorrhagie
  • Bekannte hämorrhagische Diathese oder sonstige aktive Blutung
  • Schwerwiegende Gerinnungsstörung
  • Akute oder subakute septische Endokarditis
  • Lesões e operações no sistema nervoso central, olhos e ouvidos
  • Intramuskuläre Injektion von Dalteparin und intramuskuläre Injektion anderer Arzneimittel, wenn die Dalteparindosis > 5000 IE/24 Stunden beträgt

Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

  • Aktuelles Vorliegen von HIT oder HIT in der Anamnese (Typ II)
  • Aktive schwere Blutung oder hohes Risiko schwerer Blutungen
  • Septische Endokarditis
  • Intramuskuläre Injektion von Tinzaparin oder anderen Präparaten gleichzeitig mit Tinzaparin
  • Herzklappenprothese

Wichtigste Gegenanzeigen/Empfehlungen gegen eine Anwendung

  • Alter < 17 Jahre
  • KrCl <20 ml/min
  • Schwere Leberinsuffizienz (VTE-Behandlung)
  • Körpergewicht < 50 kg (VTE-Behandlung)
  • Klinisch bedeutsame aktive Blutung
  • Akute bakterielle Endokarditis
  • Schwangerschaft
Mit Vorsicht anwenden

Mit Vorsicht anwenden

  • KrCl 15–29 ml/min
  • Leichte oder mittelschwere Leberinsuffizienz (Child-Pugh A/B)
  • Erhöhte Leberenzyme (ALT/AST > 2 × ULN oder Gesamtbilirubin ≥ 1,5 × ULN)
  • Neuroaxiale Blockade
  • Begleitbehandlung mit starken CYP3A4-Induktoren (z. B. Johanniskraut) bei Anwendung zur VTE-Prävention oder bei Patienten mit nvVHF
  • Begleitbehandlung mit NSAR/Plättchenhemmern

Mit Vorsicht anwenden

  • Leichte oder mittelschwere Leberinsuffizienz (Child-Pugh A/B)
  • Erhöhte Leberenzyme (ALT/AST > 2 × ULN oder Gesamtbilirubin ≥ 1,5 × ULN)
  • Begleitbehandlung mit starken P-gp-Induktoren (z. B. Johanniskraut)
  • Begleitbehandlung mit NSAR/niedrig dosierter ASS/anderen Plättchenhemmern

Mit Vorsicht anwenden

  • KrCl 15–29 ml/min
  • Patienten mit Niereninsuffizienz, die Begleitmedikamente erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban-Plasmakonzentrationen führen
  • Neuroaxiale Blockade
  • Begleitbehandlung mit NSAR/Plättchenhemmern

Mit Vorsicht anwenden

  • KrCl 30–50 ml/min
  • Alter ≥ 75 Jahre
  • Begleitbehandlung mit leichten bis mittelstarken P-gp-Hemmern
  • Begleitbehandlung mit Posaconazol

Mit Vorsicht anwenden

  • Begleitbehandlung mit NSAR/Plättchenhemmern
  • Hämorrhagischer Schlaganfall
  • Bakterielle Endokarditis
  • Magen-Darm-Blutung in der Vorgeschichte
  • Übermäßiger Alkoholkonsum

Mit Vorsicht anwenden

Begleitbehandlung mit antithrombozytären Präparaten/anderen Antikoagulanzien

Mit Vorsicht anwenden

  • Nieren- und Leberinsuffizienz
  • Rückenmarksanästhesie
  • HIT in der Anamnese
  • Gestörte Hämostase
  • Peptisches Ulkus in der Anamnese
  • Unkontrollierte schwere arterielle Hypertonie
  • Diabetische Retinopathie
  • Kürzliche neurologische oder ophthalmologische Operation
  • Begleitende Verabreichung anderer Antikoagulanzien und Mittel mit Einfluss auf die Hämostase

Mit Vorsicht anwenden

  • Patients with increased bleeding risk
  • Begleitbehandlung mit einem Antikoagulans/Plättchenhemmer
  • Begleitbehandlung mit Antihistaminika, Herzglykosiden, Tetracyclin und Ascorbinsäure
  • Behandlung mit hoch dosiertem Dalteparin
  • Sich schnell entwickelnde Thrombozytopenie und schwere Thrombozytopenie (< 100.000/µl), zusammen mit positiven oder unbekannten Ergebnissen von In-vitro-Tests auf Antithrombozytenantikörper
  • Neuroaxiale Anästhesie

Mit Vorsicht anwenden

  • Neuroaxiale Anästhesie
  • KrCl <30 ml/min
  • Begleitbehandlung mit einem Antikoagulans/Plättchenhemmer

Mit Vorsicht anwenden

  • Schwere Leberinsuffizienz (VTE-Prävention)
  • Körpergewicht < 50 kg (VTE-Prävention)
  • NSAR/Plättchenhemmer
  • Rückenmarks-/Epiduralanästhesie
  • Ältere Patienten
  • Niereninsuffizienz
  • HIT in der Anamnese
Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

  • Azol-Antimykotika
  • HIV-Proteasehemmer
  • Starke CYP3A4-Induktoren (z. B. Johanniskraut) bei Anwendung zur akuten VTE-Behandlung
  • Andere Antikoagulanzien

Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

  • Andere Antikoagulanzien
  • Hoch dosierte ASS

Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

  • Azol-Antimykotika
  • Azol-Antimykotika
  • Dronedaron
  • Starke CYP3A4-Induktoren (z. B. Johanniskraut)
  • Andere Antikoagulanzien

Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

  • Systemische Gabe von Ketoconazol, Cyclosporin, Itraconazol und Dronedaron
  • Tacrolimus
  • Begleitbehandlung mit starken P-gp-Induktoren (z. B. Johanniskraut)

Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

  • Allopurinol, Capecitabin, Erlotinib, Disulfiram, Azol-Antimykotika
  • Omeprazol, Paracetamol (längere Anwendung), Propafenon, Amiodaron, Tamoxifen, Methylphenidat
  • Zafirlukast-Fibrate, einige Statine
  • Erythromycin, Sulfamethoxazol, Metronidazol
  • Barbiturate, Primidon, Carbamazepin, Griseofulvin, orale Kontrazeptiva, Rifampicin, Azathioprin, Phenytoin
  • Kortikosteroide, Nevirapin, Ritonavir
  • Glucosamin
  • Johanniskraut

Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

Keine Angaben

Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

Keine Angaben

Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

Keine Angaben

Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

Keine Angaben

Wichtigste zu vermeidende Begleitmedikationen

  • Desirudin
  • Fibrinolytika
  • GP-IIb/IIIa-Rezeptor-Antagonisten
  • Heparine/Heparinoide

Approved for use in this indication in EU/UK

Approved for use in this indication in EU/UK
Not approved for use in this indication in EU/UK

aSome drugs may have other indications beyond those listed – refer to full local prescribing information; bapproved for VTE prevention after orthopaedic surgery in Japan; cnot an exhaustive list – refer to full prescribing information.

ALT, alanine transaminase; aPTT, activated partial thromboplastin time; AST, aspartate transaminase; CYP3A4, cytochrome P450 3A4; dTT, dilute thrombin time; ECT, ecarin clotting time; GI, gastrointestinal; GP IIb/IIIa, glycoprotein IIb/IIIa; HIV, human immunodeficiency virus; i.v., intravenous; NSAID, non-steroidal anti-inflammatory drug; NYHA, New York Heart Association; P-gp, P-glycoprotein; PT, prothrombin time; PTCA, percutaneous transluminal coronary angioplasty; s.c., subcutaneous; TT, thrombin time; ULN, upper limit of normal.